| Wassersuche |
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Die SuchHundeStaffel Freiburg arbeitet seit ihrer Gründung 1999 mit Wassersuchhunden und hat momentan drei ausgebildete Teams mit viel Einsatzerfahrung. Bei einer Suche befindet sich ein Team (ein Hundeführer und sein Hund) auf einem Boot, dass auf Anweisung des Hundführers über das Gewässer gefahren wird. Der Hund sucht in der Luft nach Geruchsstoffen, die von der vermissten Person durch das Wasser aufgestiegen sind. Hat er gefunden, so zeigt er dies seinem Hundeführer an. Unsere Hunde können einen vermissten Menschen in bis zu 30m Wassertiefe auf einen Umkreis von ca. 20m genau orten. Dies ist für die Rettungstaucher, welche nun für die Bergung des Vermissten zuständig sind, eine sehr große Hilfe, da sie schon ab geringer Tiefe eine sehr schlechte Sicht haben können und sich vorantasten müssen. Die SHS Freiburg arbeitet hier mit den Rettungstauchern `Pinguin´, der DLRG und mit der Wasserschutzpolizei zusammen. Wassersuche wird von sehr wenigen Hundestaffeln praktiziert, da sie meist die Suche nach Verstorbenen ist und viele Staffeln ihre Aufgabe ausschließlich im Retten von Menschen sieht. Wir sind allerdings der Meinung, dass man mit dem frühen Fund einer Leiche durch eine ausgebildete Fachkraft das Leid anderer mildern kann und soll: Das der Angehörigen, die dann mit Gewissheit Abschied nehmen können, und das derer, die sonst einige Zeit später einen grausigen Fund machen könnten.
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